Santo DomingoLage:An der Südküste der Dominikanischen Republik an der Mündung des Rio Ozama. Santo Domingo ist eine der größten Städte in der Karibik (ca. 3 Millionen Einwohner). Außerdem die älteste Stadt Amerikas und die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Beschreibung:Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1496 oder 1498. Genau weiß man es nicht. Als Gründer gilt Bartolomé Kolumbus, Bruder von Christoph Kolumbus. Im Jahre 1506 wurde Santo Domingo zum Bischofssitz erklärt. Im Jahre 1511 war sie Hauptstadt des spanischen Vizekönigreichs. Santo Domingo ist heute Hauptstadt der Dominikanischen Republik und besitzt den wichtigsten Seehafen des
Landes. Der historische Stadtkern wurde 1990 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Zur
500 Jahrfeier wurde dieser Stadtkern saniert. Alcázar de Colón (siehe Bild oben) ist eine Palastanlage mit Arkadenfront in der der Sohn von Kolumbus Diego Colón und seine Frau Maria de Toledo residierten. Heute ist hier ein Museum untergebracht (teilweise nur Nachbildungen der Möbel und Kunstwerke). Geöffnet außer Dienstags von 9-17 Uhr. Vor dem Alcázar befindet sich die Plaza
de Hispanidad. Im Atarazanas-Viertel wurden die ehemaligen Lagerhäuser in hübsche Läden und Lokale umgebaut. Bei einem Besuch in Santo Domingo kann man ganz ruhig alleine durch die Zona Colonial gehen. Wenn man nicht gerade in auffälliger Touristenverkleidung rumläuft, wird man nicht viel angesprochen. Und wenn, sagt man zu allem, no, muchas gracias. Man sollte sich auf jeden Fall mal gegen Abend auf der Plaza Colón, auf der Terrasse des Hotel Colonial mit Blick auf die Kathedrale eine Kaffee gönnen. Bekannt ist diese Bar bei den Dominikanern als "la cafetera". Man kann dort auch billig Sandwichs und Ähnliches essen (ohne Bedenken und ohne Magenschmerzen). Von dort geht man zu Fuß bis zur Strasse Las Atarazanas und setzt sich in eins der Cafés. Ich empfehle das Museo de Jamón. Dort hat man einen wunderbaren Blick auf den Alcázar de Colón und kann für 60 Pesos einen großen Teller "Pan con tomate y jamón" und für 30 Pesos ein Bier trinken. Das sind gute Preise. Richtiges Ambiente kommt erst so gegen 21 Uhr auf. Wenn man Glück hat singt jemand "boleros" oder man sieht spanische Sevillanas tanzen. Wenn man bedenkt, dass man in der ältesten Stadt der neuen Welt sitzt, die von Spaniern gegründet wurde, ist das vielleicht gar nicht so an den Haaren herbeigezogen. Übrigens kann man in den Nebenstraßen von Santo Domingo nie schnell fahren, weil alle Strassen die nicht die Vorfahrt haben von einer Straßenseite zur anderen einen großen Graben haben durch den man ganz langsam fahren muss, um wieder heil rauszukommen. Weitere Restaurants:
Restaurante Atarazana Sehr gemütliches Restaurant mit Klimaanlage direkt am Alcázar de Colón. Gute dominikanische Küche.
Restaurante Chalet Suizo Von zwei Deutschen geführtes Restaurant. |
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